Schreiben im Wandel: dabei.digital stellt Echo.digital beim 43. Bürgerforum vor

Wie verändert die Digitalisierung das Schreiben? Welche Rolle spielen Blogs, digitale Medien und Künstliche Intelligenz? Und wie können Menschen ihre eigenen Geschichten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 43. Bürgerforums „Nord trifft Süd“ am 30. September 2026 in Dortmund. Mit dabei war auch unser Projektleiter Maxim Gozman, der die Gelegenheit nutzte, um das Projekt dabei.digital und die neue Plattform Echo digital vorzustellen.

Kreatives Schreiben im digitalen Zeitalter

Unter dem Motto „Schreiben im Wandel – lokal, kreativ, digital“ kamen am 30. September 2026 verschiedene Dortmunder Initiativen und Projekte in der Auslandsgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung des Schreibens in einer zunehmend digitalen Welt.

Ob journalistische Beiträge, persönliche Geschichten, Blogs oder kreative Texte: Schreiben bietet Menschen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen, Informationen weiterzugeben und gesellschaftliche Diskussionen anzustoßen. Gleichzeitig verändern digitale Medien und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie Texte entstehen und verbreitet werden.

Das Bürgerforum bot Raum, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen und über Chancen und Herausforderungen dieser Entwicklungen ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Planerladen gGmbH und der Auslandsgesellschaft.de organisiert. Durch den Abend führte Moderator Kay Bandermann.

Echo digital: Neue Wege für interkulturellen Dialog

Neben dem VMDO e.V. waren auch der Migrantinnenverein mit seiner Zeitschrift „rosa – Die Stimme der Frau“ sowie die Online-Plattform schwatzgelb.de als Podiumsgäste angekündigt.

Für dabei.digital bot das Bürgerforum einen passenden Rahmen, um die Idee hinter Echo digital vorzustellen.

Die neue digitale Plattform knüpft an die langjährige Arbeit der Zeitung „Echo der Vielfalt“ an und soll diese in eine zeitgemäße Form überführen. Ziel ist es, das Engagement von Menschen mit Migrationsgeschichte und Migrant*innenorganisationen in Dortmund stärker sichtbar zu machen.

Dabei soll Echo digital weit mehr als eine klassische Nachrichtenseite werden. Geplant ist eine Plattform, die informiert, Menschen miteinander verbindet und Raum für unterschiedliche Perspektiven bietet.

Neben Artikeln, Interviews und Reportagen sollen auch Videos, Podcasts, Fotostrecken und mehrsprachige Beiträge möglich sein. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Informationen zu Veranstaltungen, Beratungsangeboten und dem Engagement von Vereinen und Initiativen.

Nicht nur lesen, sondern selbst mitgestalten

Ein zentraler Gedanke von Echo digital ist die aktive Beteiligung der Menschen, über die häufig nur berichtet wird.

Menschen mit Migrationsgeschichte sollen ihre Geschichten selbst erzählen, eigene Themen einbringen und die öffentliche Wahrnehmung ihrer Communities mitgestalten können.

Dafür müssen sie nicht bereits journalistische Erfahrung mitbringen. Im Rahmen des Projekts dabei.digital sollen Interessierte durch Schulungen und praktische Angebote dabei unterstützt werden, eigene Beiträge zu entwickeln und digitale Medien selbstständig zu nutzen.

Gerade hier zeigt sich die Verbindung zum Thema des Bürgerforums: Kreatives Schreiben kann ein erster Schritt sein, um die eigene Stimme zu entdecken. Digitale Medien eröffnen anschließend neue Möglichkeiten, diese Stimme hörbar und sichtbar zu machen.

Ein persönlicher Erfahrungsbericht, ein Interview mit engagierten Menschen aus dem eigenen Verein oder ein Artikel über eine lokale Initiative kann so Teil einer größeren Plattform für Austausch und gesellschaftliche Teilhabe werden.

Digitale Teilhabe bedeutet auch gesellschaftliche Beteiligung

Mit dabei.digital verfolgt der VMDO e.V. das Ziel, Menschen mit Migrationsgeschichte beim Erwerb digitaler Fähigkeiten zu unterstützen und ihre gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten zu stärken.

Dazu gehören kostenlose Beratungen, Workshops, digitale Lernorte und Angebote für Migrant*innenorganisationen und Ehrenamtliche.

Echo digital ergänzt diese Angebote um eine weitere wichtige Dimension: die Möglichkeit, digitale Medien nicht nur zu nutzen, sondern eigene Inhalte zu gestalten und damit am öffentlichen Austausch teilzunehmen.

Denn digitale Teilhabe bedeutet auch, Informationen weiterzugeben, eigene Anliegen sichtbar zu machen und sich an gesellschaftlichen Diskussionen beteiligen zu können.

Das Bürgerforum machte mit seinem Schwerpunkt auf journalistisches und kreatives Schreiben deutlich, wie eng Medienarbeit, persönliche Ausdrucksmöglichkeiten und gesellschaftlicher Dialog miteinander verbunden sind.

Gemeinsam die Vielfalt Dortmunds sichtbar machen

Die Teilnahme am 43. Bürgerforum war für dabei.digital eine weitere Gelegenheit, das Projekt und die geplante Plattform Echo digital in der Dortmunder Stadtgesellschaft bekannt zu machen.

Gleichzeitig verdeutlicht die Veranstaltung, wie wichtig der Austausch zwischen unterschiedlichen Medienprojekten, Vereinen und Initiativen ist.

Eine Plattform wie Echo digital lebt von Menschen, die ihre Themen, Erfahrungen und Perspektiven einbringen. Deshalb möchten wir insbesondere Migrant*innenorganisationen, Ehrenamtliche und engagierte Menschen aus Dortmund zur Mitarbeit ermutigen.

Ob Geschichten aus dem Vereinsleben, Berichte über Veranstaltungen, Interviews oder eigene Texte: Jede neue Perspektive kann dazu beitragen, die Vielfalt unserer Stadt sichtbarer zu machen.

Du hast eine Geschichte zu erzählen? Mach mit!

Du schreibst gerne? Dein Verein möchte seine Arbeit vorstellen? Oder du hast ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient?

Dann freuen wir uns über deine Ideen und Beiträge für Echo digital!

Gemeinsam möchten wir eine Plattform entwickeln, die Menschen verbindet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und den interkulturellen Austausch in Dortmund stärkt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf dabei-digital.de.

Das Projekt dabei.digital des VMDO e.V. wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union kofinanziert.

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